Stauden für den Schatten

Stauden die mit wenig Sonne auskommen

werden in der Fachsprache als schattenverträglich bezeichnet. Das bedeutet natürlich das diese Pflanzen mit weniger Licht zurecht kommen als z.B. Kakteen. Auf der anderen Seite brauchen auch diese Stauden Licht um zu gedeihen. Also Vorsicht mit tiefen Schatten um Nadelgehölze, die ganzjährig Schatten werfen. Im Gegensatz dazu stehen die Laubgehölze, die im Frühjahr oder bis sie voll belaubt sind, genügend Licht durchlassen. Dadurch wird es Stauden ( z.B. Anemone nemerosa, Buschwindröschen ) möglich, ihren Wachstumszyklus zu durchlaufen, um dann, wenn die Blattbildung der Gehölze abgeschlossen ist, im Laufe der Zeit einzuziehen. Den stärksten Schatten vertragen allgemein Farne und viele Waldstauden. Zusätzlich sollte man noch bemerken, daß Stauden niemals direkt im tiefsten Waldschatten wachsen, sondern am Waldrand oder auf Lichtungen, wo indirekt Licht durchdringt.

Stauden im Halbschatten

Die Staudengärtner und Gestalter unterscheiden aber auch noch weitere Schattenarten und Bereiche im Garten. Es wird unterschieden zwischen halbschattigen und absonnigen Pflanzplätzen. Halbschatten bedeutet z.B. - nur am Morgen Sonne ( wichtig bei Kabschia - Steinbrech ), am Abend Sonne oder nur am Mittag Sonne.
Absonnig bedeutet, heller Standort mit indirektem Licht, das von Wänden oder Mauern reflektiert wird.

Schatten Stauden Beispiele

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